Die Gebote des Greifens
Bei unserem Streifzug durch die Welt der Artefakte stießen wir auf die vier ungeschriebenen Gebote des Greifens.

Bild Die Gebote des Greifens
1. Der Daumen sucht stets eine Richtung. Bereits auf den ersten Faustkellen lassen sich Spuren dieser Suche nachweisen. Viele Gegenstände des Greifens haben eine ausgesprochene Daumenorientierung.
Bild 2 Die Gebote
2. Auch der Zeigefinger ist immer auf der Richtungssuche. Der Lotse der Hand tastet sich suchend vor, lässt die übrigen Finger nachkommen. Bei einigen Gegenständen entdeckten wir „Zeigefingerkuhlen“.
Bild3 Diie Gebote des Greifens
3. Die Hand als Einheit verlangt eine Stütze. Daumen und Zeigefinger sondieren den Raum. Dann fasst die ganze Hand zu. Der Handballen will dabei gestützt werden. Nur so kann die Kraft aufgebracht werden.
Bild4 Die Gebote des Greifens
4. Den Griff ins Leere schätz die Hand nicht. Sie will ballig geführt werden. Greifvolumen ist notwendig. Beim sinnfreien Spielen mit Handschmeichlern, meist bunten Steinen in Ei-Form, verrät der Mensch unbewusst dieses Grundbedürfnis.


Ein kleiner Greiftest

Gehen Sie zur nächsten Tür. Fassen Sie den Türdrücker an. Öffnen Sie die Tür und denken Sie dabei an die vier nunmehr niedergeschriebenen Gebote des Greifens. Sind sie erfüllt? Wiederholen Sie den Test an unterschiedlichen Türen mit unterschiedlichen Türbeschlägen. Bereits am Ende des ersten Testtages werden Sie feststellen: Klinke ist nicht gleich Klinke, Greifen  nicht gleich Greifen.

FSB – Franz Schneider Brakel – beschäftigt sich seit der Gründung im Jahre 1881 mit „Greifen und Griffe“. Eine (fast) unendliche Geschichte. Mehr als 100 Jahre ohne jede Langeweile. Und so wird es weitergehen. Solange der Mensch nicht aus transparenten Glaszellen heraus mit Laserstrahlen die Umwelt regiert, solange die menschliche Hand sich weiter selbst erfahren will, wird das Unternehmen FSB dem Greifen und den Griffen treu bleiben. Greifen mit der Hand. Griffe für die Hand.